Der CSD Bremen 2019 wurde durch die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Häfen aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Bremen gefördert. Mehr zu unseren Förderern 2019.

Aufruf zur Kundgebung am Transgender Day of Remembrance am 20.11. und zur Party am 22.11.


Seitdem Gwendolyn Ann Smith 1998 in Gedenken an die Ermordung von Rita Hester dazu aufforderte, an ermorderte trans* Personen zu gedenken, ist am 20. November der Transgender Day of Remembrance (TDoR).

Jedes Jahr wird jener Tag weltweit zum Anlass genommen, um auf transfeindliche Gewalt und deren Verschränkung mit weiteren Gewaltformen wie Rassismus und Klassismus aufmerksam zu machen, denn trans*weibliche Personen of colour aus prekären Verhältnissen befinden sich überproportional oft unter den Ermordeten.

Auch in Bremen möchten wir dieses Jahr am TDoR über transfeindliche Gewalt und ihre Folgen sprechen.

Gedenken am 20.11.

Hierzu wird am 20.11. ab 17.00 Uhr eine Gedenkkundgebung auf der Domsheide stattfinden. Wir möchten für jede im Jahre 2017 aus Transfeindlichkeit ermordete Person eine Kerze anzünden und damit sichtbar machen, was größtenteils unsichtbar und unbeachtet bleibt.

Bitte respektiert, dass uns an so einem Tag nicht gerade nach feiern zu Mute ist. Es soll weder Musik noch Trillerpfeifen o. ä. auf der Kundgebung geben.

Wir freuen uns über viele Teilnehmende, die am 20. November solidarisch an unserer Seite stehen möchten, um an diejenigen zu erinnern, die jetzt nicht mehr hier sind.

Mehr zu den Hintergründen des Gedenktages kannst du auch im Artikel von Zoé lesen.

Party am 22.11.

Um zudem zu vermitteln, dass Trans*-Sein und die queere Community ebenso für Lebensfreude und Kreativität steht, möchten wir zwei Tage später mit wunderbaren DJ*anes und Euch feiern. Start ist um 21h im Paradox, in der Bernhardstr. 12 im Viertel.

Sven Meyer

Geschrieben von: Sven Meyer

Ich wollte schon länger ehrenamtlich einen gemeinnützigen Verein unterstützen. Außerdem möchte ich meine Erfahrungen rund um die Website-Erstellung sinnvoll einbringen. Als queerer Mensch liegen mir queere Themen besonders am Herzen. Kurzum: Der CSD traf im richtigen Moment den richtigen Nerv. Die Arbeit im Team hat mir von Anfang an Spaß gemacht. Der Erfolg unserer beiden gemeinsamen CSDs hat mich überwältigt. Projekte wie die Zusammenarbeit mit dem CSD Danzig im Rahmen der Städtepartnerschaft Danzig/Bremen zeigen, dass der CSD Bremen ganzjährig etwas bewirken kann.

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