In diesem Vortrag stellt der Meereszoologe Dr. Simon Jungblut Beispiele des queeren Lebens in der Arktis vor. Von schwulen Polarfüchsen, bisexuellen Walrossen, bis intersexuellen Belugas – das Spektrum der Beispiele an Beziehungs- und Identitätsmöglichkeiten ist in der arktischen Tierwelt ebenso groß wie überall auf dem Planeten und natürlich auch beim Menschen. Der Vortrag unternimmt auch einen Einblick in das menschliche queere Leben in der Arktis, das spezielle Herausforderungen bereitet. Aber auch in arktischen Städten finden jährliche Pride-Demonstrationen statt, die von der breiten Bevölkerung unterstützt werden und aus mitteleuropäischer Sicht sicherlich außergewöhnlich sind.
Zur Person
Person: Dr. Simon Jungblut
Institution: Marine Zoologie, Universität Bremen & Naturwissenschaftlicher Verein zu Bremen
Mail: jungblut@uni-bremen.de
Simon Jungblut ist promovierter Meereszoologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bremen. Seine Forschungsinteresse liegt in den Ökosystemen der Arktis, er forscht vor Allem zur Ökologie und Ökophysiologie von Seeigeln, Krebstieren und Algen. Neben der Forschung ist Jungblut der Vorsitzende des Naturwissenschaftlichen Vereins zu Bremen und organisiert verschiedenste Formen des Wissenschaftstransfers in die Öffentlichkeit sowie meereswissenschaftliche Nachwuchskonferenzen.
Simon Jungblut
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