Kunst Unlimited! feat. CSD Bremen // Queere dialogische Kurzführungen


Wann: 2018-08-18 10:00h bis 2018-08-18 17:00h

Wo: Kunsthalle Bremen, Am Wall 207, 28195 Bremen

Hinweis: Kostenfreier Eintritt, vielfältiges Programm und Mitmach-Aktionen, offenes Atelier, jede*r ist willkommen. Weitere Veranstaltungen können im Kalender der Kunsthalle Bremen nachgesehen werden.

Veranstaltet von: Kunsthalle Bremen


Was passiert da?

Kunst Unlimited! Ein Tag für alle ist eine Veranstaltung die sprachliche, finanzielle und gesellschaftliche Barrieren abbauen möchte. Jeder Mensch ist herzlich Willkommen am Samstag, 18. August den Tag von 10 bis 17 Uhr in der Kunsthalle zu verbringen. Möglich wird’s durch freien Eintritt, mehrsprachige Kurzführungen, Familienführung, Musik und weitere Angebote. Außerdem bietet das Museum eine kleine Erfrischung im Foyer an.

Welche Philosophie verfolgt Kunst Unlimited!?

Seit mehreren Jahren hat es sich die Kunsthalle das bewusste Ziel gesetzt, Menschen unterschiedlicher sozialer, wirtschaftlicher oder ethnischer Hintergründe mit und durch Kunst zu verbinden. Bereits seit 2014 bietet die Kunsthalle beispielsweise in Kooperation mit der AWO Bremen Malkurse für Flüchtlinge und seit 2015 auch kostenlose Führungen und Kunstgespräche für Flüchtlinge an. Und seit 2017 ist beispielsweise der Eintritt für alle unter 18-Jährigen kostenfrei.

Was hat das mit dem CSD Bremen zu tun?

Im Rahmen von Kunst Unlimited finden am 18. August zwei Kurzführungen in Kooperation mit dem CSD Bremen statt:

Die Dragqueen Vivienne Lovecraft spricht im Rahmen einer 15-minütigen Kurzführung gemeinsam mit eine*r Mitarbeiter*in der Kunsthalle über die Fotografien der amerikanischen Künstlerin Nan Goldin. Die Fotografien zeigen den transsexuellen Joey und werden noch bis 21. Oktober 2018 in der Ausstellung “What is Love? Von Amor bis Tinder” gezeigt.

Eine zweite Kurzführung beschäftigt sich mit dem Thema Schönheitsideale. Am Beispiel von zwei Plastiken von Renée Sintenis spricht ein*e Mitarbeiter*in gemeinsam mit einx Vertreterx aus der LGBTIQ* Szene über Schönheitsideale und Androgynität.

Cornelius Runtsch

Geschrieben von: Cornelius Runtsch

Als letztes Jahr die Ehe für alle durch den Bundestag beschlossen wurde, habe ich zur selben Zeit in Russland gelebt – eines der homo- und transfeindlichsten Länder Europas. Dadurch wurde mir bewusst, dass unsere Rechte leider alles andere als unveräußerlich, geschweige denn garantiert sind, und dass wir Jahr für Jahr für unseren Platz in der Gesellschaft kämpfen und demonstrieren müssen. Ich bin ins Team des CSD Bremen eingestiegen, um das Erbe der unzähligen Schwulen, Lesben, Trans* und Interpersonen früherer Generationen aufrecht zu erhalten und um Seite an Seite mit Gleichgesinnten für mehr Akzeptanz, Vielfalt und Toleranz zu kämpfen.



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