Mythen, Rituale, Sexualitäten // Neuerzählungen prähispanischer Sexualitätsmythologien im Spiegel aktueller Geschlechterpolitik


Wann: 2018-08-17 19:00h bis 2018-08-17 open end

Wo: Projektraum 404, Nikolaistr. 34/36, 28195 Bremen

Hinweis: Eintritt frei // Die Veranstaltung wird auf Englisch, Spanisch und Deutsch geführt und wo notwendig für die Besucher*innen übersetzt.

Veranstaltet von: Kulturnetz e. V., Gregor Straube
Tel: 015224847575, Mail: gregorstraube@yahoo.de


EINTRITT FREI!

Kulturnetz e. V. lädt im Rahmen des Cristopher Street Days Bremen zu einem Vortrag mit der lateinamerikanischen Künstlerin Rurru Mipanochia ein. Die Veranstaltung wird auf Englisch, Spanisch und Deutsch geführt und wo notwendig für die Besucher*innen übersetzt.

Wer ist Rurru Mipanochia?

Ein drittes Mal wird die mexikanische Künstlerin Rurru Mipanochia in Bremen zu Gast sein - dieses Mal in einer gemeinsamen Ausstellung mit der in Berlin lebenden kolumbianischen Künstlerin Xueh Magrini Troll. Rurru Mipanochia vermengt in ihrer Arbeit prähispanische Ikonographien und aktuelle Debatten. Sie liefert damit eine Auseinandersetzung mit prähispanischen Kulturen und macht diese in einer postkolonialen Verschiebung der Diskurse fruchtbar für aktuelle Geschlechterpolitik.

Worum geht es in dem Vortrag?

In ihrem Vortrag wird Rurru Mipanochia einen tieferen Einblick in ihre Arbeit liefern. Sie beschäftigt sich mit prähispanischen Mythologien und wird auf diese Mythen eingehen und darlegen, wie sie diese aktualisiert und für eine gegenwärtige Geschlechterpolitik nutzbar macht. Dabei spielen für ihren Arbeit als Performancekünstlerin auch und geraden der Rückgriff auf indigene Narrationen und Rituale eine zentrale Rolle.

Cornelius Runtsch

Geschrieben von: Cornelius Runtsch

Als letztes Jahr die Ehe für alle durch den Bundestag beschlossen wurde, habe ich zur selben Zeit in Russland gelebt – eines der homo- und transfeindlichsten Länder Europas. Dadurch wurde mir bewusst, dass unsere Rechte leider alles andere als unveräußerlich, geschweige denn garantiert sind, und dass wir Jahr für Jahr für unseren Platz in der Gesellschaft kämpfen und demonstrieren müssen. Ich bin ins Team des CSD Bremen eingestiegen, um das Erbe der unzähligen Schwulen, Lesben, Trans* und Interpersonen früherer Generationen aufrecht zu erhalten und um Seite an Seite mit Gleichgesinnten für mehr Akzeptanz, Vielfalt und Toleranz zu kämpfen.



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