Transphobie bekämpfen: hier und überall! // Filmvorführung, Diskussion und Klönschnack


Wann: 2018-08-17 19:00h bis 2018-08-17

Wo: Raum "Veranstaltungsraum", Büro der Bundestagsabgeordneten Doris Achelwilm, Doventorstr. 4, 28195 Bremen

Hinweis: Der Eintritt ist frei, kostenfreie Getränke werden bereitgestellt.

Veranstaltet von: Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft


Im Rahmen des CSD Bremen 2018 wollen wir in gemütlicher Runde den oscarprämierten chilenischen Film ‘Eine fantastische Frau’ gemeinsam anschauen und anschließend diskutieren. Der Film erzählt die Geschichte einer Transfrau, Marina, die nach dem Tod ihres wohlhabenden Lebensgefährten mit Unverständnis, Diskriminierung und mangelnder Akzeptanz konfrontiert ist. Vor allem die Vorurteile der Familie des Verstorbenen treten zutage: Sie verurteilen die Liebesbeziehung zwischen beiden als abnorm.

Welches Ziel verfolgt die Veranstaltung?

Gesellschaftliche Geschlechternormen und Diskriminierung, familiärer Druck, die Rolle des Staates, diese Themen sind auch hier virulent, nicht nur angesichts der anstehenden Reform des Transsexuellengesetzes (TSG). Im Anschluss an den Film wird es deswegen kurze Beiträge von Mitgliedern des [CSD-Vereins](/ueber-uns/ sowie der queerpolitischen Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft, Sofia Leonidakis und der queerpolitischen Sprecherin der LINKEN im Bundestag, Doris Achelwilm, geben. Insbesdondere aber wollen wir miteinander sitzen, reden, uns vernetzen und austauschen.

Cornelius Runtsch

Geschrieben von: Cornelius Runtsch

Als letztes Jahr die Ehe für alle durch den Bundestag beschlossen wurde, habe ich zur selben Zeit in Russland gelebt – eines der homo- und transfeindlichsten Länder Europas. Dadurch wurde mir bewusst, dass unsere Rechte leider alles andere als unveräußerlich, geschweige denn garantiert sind, und dass wir Jahr für Jahr für unseren Platz in der Gesellschaft kämpfen und demonstrieren müssen. Ich bin ins Team des CSD Bremen eingestiegen, um das Erbe der unzähligen Schwulen, Lesben, Trans* und Interpersonen früherer Generationen aufrecht zu erhalten und um Seite an Seite mit Gleichgesinnten für mehr Akzeptanz, Vielfalt und Toleranz zu kämpfen.



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