Der CSD Bremen 2019 wurde durch die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Häfen aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Bremen gefördert. Mehr zu unseren Förderern 2019.

PM #25: Auch die Fridays for Future nehmen am CSD Bremen am 31. August 2019 teil // 30 angemeldete Gruppen machen mit – Start um 12 Uhr


Auch die Fridays for Future, die für den nachhaltigen und raschen Klimaschutz demonstrieren, nehmen am Samstag, 31. August 2019, am Bremer Christopher Street Day (CSD) teil. Mit der Startnummer 16 demonstrieren sie im Zeichen des Regenbogens für eine bessere und tolerante Zukunft.

„Die jungen Menschen wissen schon lange, dass Toleranz und Vielfalt nachhaltig ist“, sagt Robert Dadanski vom Vorstandsteam des Bremer CSD-Vereins: “Die Fridays wollen neben einer gesunden Umwelt auch eine Zukunft, in der Toleranz kein Fremdwort ist.“ Und genau diese Toleranz wird auch im Jahr 2019 dringend benötigt! “Du schwule Sau” ist auf Schulhöfen immer noch ein sehr häufiges Schimpfwort.

Auch weltweit bleibt noch viel zu tun, in einigen Ländern steht auf Homosexualität die Todesstrafe. In Polen hetzt die ultrarechte Regierungspartei PIS gegen Schwule und Lesben und malt den “Untergang des Abendlandes” an die Wand, wenn sich die Regenbogencommunity für Bürgerrechte einsetzt. Robert Dadanski vom CSD Bremen: “Es darf weltweit keinen Platz für Diskriminierung geben, dafür demonstrieren wir am 31. August 2019.”

Der bunte Zug für die Rechte von Schwulen und Lesben, von Trans*-, Inter*- und Bisexuellen und der ganzen Regenbogencommunity startet um 12 Uhr am Altenwall (Ecke Stadtbibliothek) und bewegt sich dann über den Wall zum Hauptbahnhof. Von dort geht es weiter über die Bürgermeister-Smidt-Straße und die Obernstraße zur einer Zwischenkundgebung gegen 14 Uhr auf dem Marktplatz. Ziel ist das Theater am Goetheplatz. Dort findet ab 15:30 Uhr die Abschlusskundgebung mit Infoständen und buntem Kulturprogramm statt. Die Veranstalter rechnen auch in diesem Jahr mit mehreren Tausend Teilnehmer*innen in der Hansestadt.

Wie 2017 und 2018 wird die CSD-Demo auch in diesem Jahr von einer Fußgruppe angeführt. Das Motto: „40 Jahre CSD in Deutschland“. Das dazu passende Banner wird unter anderem vom Bremer CSD-Sprecher Robert Dadanski, der CSD-Organisatorin vom 30. Juni 1979, Irene Klock, sowie weiteren Vertreter*innen der Regenbogen-Community vorangetragen. Es folgen ein Truck des Rat&Tat–Zentrums und viele weitere Gruppen. Darunter zum Beispiel die Tolerado-Gruppe aus Bremens Partnerstadt Gdansk (Danzig), Mitarbeitende des Mercedes-Konzerns mit dem Netzwerk GL@D (Gay Lesbian Bisexual Transgender+ at Daimler), politische Parteien, ein Chor und viele mehr.

Die Liste der Wagen und Fußgruppen

Aufstellung Altenwall - Seite: Altstadt

Nr: Organisation als
1 CSD Bremen 2019 - Mottobanner Fußgruppe
2 Rat&Tat Zentrum für queeres Leben e. V. Wagen
3 Polizei Bremen, Regenbogen-Einsatzwagen Wagen
4 Soziales and Friends, Senatorin für Soziales Fußgruppe
5 Bündnis 90/Die Grünen Wagen
6 CSD Bremen - Soli-LKW - Menschen mit Behinderung Wagen
7 Partei der Humanisten Fußgruppe
8 Volt Deutschland Fußgruppe
9 Bi Stammtisch Hamburg - 15m Flagge Fußgruppe
10 Die Linke Wagen
11 SPD queer Wagen
12 SPD Wagen
13 Safia (Lesben im Alter) & Club der rosa Tanzenden Wagen
14 Da Capo al Dente – Lesbisch-schwuler Chor Fußgruppe
15 CSD Bremen - Soli-LKW - Menschen mit Behinderung Wagen

Aufstellung Parkplatz “Altenwall 27-15” / “Tiefer”

Nr: Organisation als
16 Fridays for Future Fußgruppe

Aufstellung Altenwall - Seite: Kunsthalle

Nr: Organisation als
17 Tolerado aus Gdansk - Organisator*innen CSD Danzig Wagen
18 Tupperware & Planet Queer Wagen
19 V-Partei Fußgruppe
20 Die Partei LV Bremen Fußgruppe
21 Gl@D Daimler - Mitarbeiter*innen Netzwerk Wagen
22 Ritterhuder Badgers Fußgruppe
23 Atomia Wagen
24 Ver.di Wagen
25 Puppies (Hamburg) Fußgruppe
26 ASTA Hochschule + Universität Wagen
27 Sabrina & Florian Fußgruppe
28 Junge Liberale (FDP Bremen) Wagen
29 BSAG-Bus - Shuttlebus für Menschen mit Behinderung Wagen
30 Arbeiter Samariter Bund (ASB) - RTW Wagen

LKW für mehr Sichtbarkeit für Menschen mit Behinderungen

Die Regenbogenflagge – weltweites Symbol der homosexuellen Bürgerrechtsbewegung und Zeichen für eine friedliche Welt – weht in Bremen auch für Menschen mit Behinderung: Zwei LKW sorgen für mehr Sichtbarkeit für Menschen mit Behinderungen. Menschen, die gerne auf den LKW mitfahren oder begleiten möchten, sind eingeladen sich auf dem Sammelplatz „Altenwall“ um 11 Uhr beim LKW mit der Startnummer 15 einzufinden. Einrichtungen wie das Gerhard-Marcks-Haus, das Wilhelm Wagenfeld Haus, das Noon und die Kunsthalle stellen ihre barrierefreien Toiletten für Behinderte zur Verfügung.

Hintergrund der CSD-Demonstration

Der CSD im Jahr 2019 ist ein ganz besonderes Ereignis. Vor genau 50 Jahren, im Sommer 1969, lösten eine Razzia und Schikanen der New Yorker Polizei in der Schwulenbar “Stonewall Inn” – in der Christopher Street – die Homosexuellenbewegung aus. Seitdem wird in New York am letzten Samstag im Juni, dem Christopher Street Liberation Day, mit einem Straßenumzug an dieses Ereignis erinnert. Daraus ist eine weltweite Tradition geworden, im Sommer Demonstrationen für die Rechte von Schwulen und Lesben sowie der ganzen “Regenbogen-Community” abzuhalten. Die erste CSD-Demo in Bremen fand vor 40 Jahren im Jahr 1979 statt.

Pressekontakt

Robert Martin Dadanski
Tel: 0421 / 40 888 050
Vorstand | Pressesprecher | LGBTIQ* Städtepartnerschaft
presse@csd-bremen.org

Die Pressemitteilung steht auch als PDF (ca. 216 kb) bereit.

Fotos in bester Auflösung stellt der CSD Bremen e. V. bei Quellenangabe www.csd-bremen.org zur Verfügung:

  1. Originalbild
Robert Martin Dadanski

Geschrieben von: Robert Martin Dadanski

Schon in meiner Berufsausbildung zum Spediteur musste ich mit unterschliedlichsten Menschen aus unterschliedlichen Ländern mit unterschiedlichen Mentalitäten zusammenarbeiten. Diskriminierung sollte gerade in diesem Berufsbild absolut fremd sein. Viel mehr sollte Toleranz und Wertschätzung zur Grundausbildung gehören. Im CSD Bremen Team sehe ich meine Möglichkeit die Welt wenigstens ein ganz kleines Stückchen besser zu machen.

Bildquelle(n):


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