PM #10: Sozialsenatorin Anja Stahmann unterstützt Regenbogen-Aufruf // Bremen soll Flagge zeigen für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt


Bremen soll Flagge zeigen! Und zwar die Regenbogenflagge zum Christopher Street Day (CSD) am 25. August 2018. Sozialsenatorin Anja Stahmann unterstützt den entsprechenden Aufruf des Vereins Christopher Street Day (CSD) Bremen e. V. Nach Berliner und Hamburger Vorbild sollen in Bremen am Tag der CSD-Demonstration und Kundgebung möglichst viele Regenbogenflaggen an öffentlichen Gebäuden, Firmen, Privatbalkonen, Museen und vielen anderen Orten wehen. Sie sollen ein sichtbares Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit setzen.

Die Senatorin bekam symbolisch heute (1. August 2018) vom CSD Verein dafür eine Regenbogenflagge überreicht. Robert Dadanski vom CSD-Vorstand: „Wir freuen uns sehr, dass die Senatorin unser Anliegen unterstützt. Die Flagge steht für Bürgerrechte und ist ein wichtiges Symbol für eine offene und tolerante Gesellschaft. Und für diese muss man Flagge zeigen.“ Und das tun immer mehr: So zum Beispiel Vizekanzler Olaf Scholz, der am Bundesfinanzministerium die Regenbogenflagge hissen ließ. Die Regenbogenflagge gilt als das Symbol der LGBTIQ* -Bürgerrechtsbewegung und als Zeichen für eine friedliche Welt. Zur Christopher-Street-Day-Demonstration in Bremen werden am 25. August mehrere tausend Teilnehmende erwartet.

Robert Dadanski und Senatorin Anja Stahmann (v. l. n. r.) beim CSD Bremen 2017
Robert Dadanski und Senatorin Anja Stahmann (v. l. n. r.) beim CSD Bremen 2017

Bei der CSD-Demonstration 2017 nahm Senatorin Stahmann in der ersten Reihe teil und half beim Tragen eines Transparents. Die Senatorin ist in der Landesregierung für die Umsetzung des „Landesaktionsplans gegen Homo-, Trans- und Interphobie“ zuständig. Robert Dadanski: „Mit der Einführung der ‚Ehe für alle‘ ist Diskriminierung natürlich nicht über Nacht verschwunden. Es gibt weiterhin Gewalt gegen uns, in Deutschland und weltweit. Wir setzen deshalb auch darauf, dass der Schutz der sexuellen und geschlechtlichen Identität im Grundgesetz (Artikel 3) verankert wird. Das Zeigen der Regenbogenflagge unterstützt dieses wichtige Vorhaben.“

Mehr erfahren über den CSD Bremen 2018:

Weitere Infos zum Bremer CSD 2018 gibt es auf unserer CSD-Website, bei Facebook, Twitter, Instagram und über unseren Newsletter.

CSD in Bremen und weltweit

Der Christopher Street Day in Deutschland ist eine Bewegung, die starke Bremer Wurzeln hat. Ja, der erste deutsche CSD fand 1979 in Bremen, wenige Wochen vor dem in Berlin, statt. Der CSD erinnert an den ersten bekanntgewordenen Aufstand von Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten gegen die Polizeiwillkür in der New Yorker Christopher Street im Stadtviertel Greenwich Village im Sommer 1969. Seitdem wird in New York am letzten Samstag im Juni, dem Christopher Street Liberation Day, mit einem Straßenumzug an dieses Ereignis erinnert. Daraus ist eine weltweite Tradition und Bürgerrechtsbewegung geworden, im Sommer Demonstrationen für die Rechte von Lesben und Schwulen sowie der ganzen „Regenbogen-Community“ abzuhalten.

Pressekontakt

Robert Martin Dadanski
Tel: 0421 / 69 49 33 40
Vorstand | Pressesprecher | LGBTIQ* Städtepartnerschaft
presse@csd-bremen.org

Die Pressemitteilung steht auch als PDF (ca. 330 kb) bereit.

Fotos in bester Auflösung stellt der CSD Bremen e. V. bei Quellenanage www.csd-bremen.org zur Verfügung:

  1. Originalbild Flaggenübergabe
  2. Originalbild Teilnahme 2017
Robert Martin Dadanski

Geschrieben von: Robert Martin Dadanski

Schon in meiner Berufsausbildung zum Spediteur musste ich mit unterschliedlichsten Menschen aus unterschliedlichen Ländern mit unterschiedlichen Mentalitäten zusammenarbeiten. Diskriminierung sollte gerade in diesem Berufsbild absolut fremd sein. Viel mehr sollte Toleranz und Wertschätzung zur Grundausbildung gehören. Im CSD Bremen Team sehe ich meine Möglichkeit die Welt wenigstens ein ganz kleines Stückchen besser zu machen.



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