Der CSD Bremen 2019 wurde durch die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Häfen aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Bremen gefördert. Mehr zu unseren Förderern 2019.

PM #26: Lautes und buntes Programm bei der Abschlusskundgebung // CSD-Bremen dankt den ehrenamtlichen Helfer*innen


Und nach der Demo durch die Innenstadt folgt die Abschlusskundgebung… so ist es auch in diesem Jahr beim Christopher Street Day (CSD) am 31. August 2019 in Bremen. Die CSD-Demo startet um 12 Uhr am Altenwall vor der Stadtbibliothek und führt dann über Bahnhof, Obernstraße unden den Marktplatz ins Viertel zur Kulturmeile rund um Theater und Kunsthalle. Das CSD-Team hat nun das Programm für die ab 15 Uhr stattfindende Abschlusskundgebung vorgestellt. Auf alle Teilnehmenden wartet dort ein attraktiver Mix aus Redebeiträgen, Musik und Theater. Zu Wort kommen zum Beispiel die Jugendgruppe Respekt, TransRecht e. V. und Gäste von Tolerado aus Bremens Partnerstadt Gdansk (Danzig).

Für eine kraftvolle Mischung aus Rock, Electro Pop, Dance und Hip Hop sorgt das Duo „Rules Of This Game“. Auf der Suche nach goldenen Schallplatten fischen „Franz Albers und Käpt’n Kruse“ in internationalen Hitgewässern. Bekannte DJs wie DJ Ralph von der OCEANA, DJ Jens bekannt aus dem ehemaligen GLEIS 9 und DJ C.U.E.N.I von der STROHFEUER-Party werden nicht nur während der Demonstration auf den beiden Soli-LKW der Menschen mit Behinderung für laute Stimmung sorgen, sondern haben sich auch zusammengetan und organisieren das Programm für die Nebenbühne (siehe Nr. 11).

Wichtig sind dem CSD-Team auch die zahlreichen Organisationen, Bars und andere Einrichtungen, die mit ihrem ehrenamtlichen Engagement den CSD mit der Abschlusskundgebung und den Infoständen erst möglich machen. Darunter zum Beispiel das Rat & Tat-Zentrum, der Verein Wärmer Bremen und die Gastwirte Robert und Heinz mit ihren Teams aus der Königslounge und der Bronx, die mit ihren Mitarbeiter*innen bereits zum dritten Mal ehrenamtlich die Getränkewagen betreuen.

Robert Martin Dadanski, Vorstand CSD-Bremen e. V.: „Wir sind dankbar, dass Menschen wie sie gibt, die ehrenamtlich das jährliche Großprojekt CSD Bremen zum Leben bringen. Ohne all die vielen ehrenamtlichen Helfer*innen wäre dieser CSD gar nicht möglich. Auch die Künstler*innen sind ehrenamtlich engagiert und treten ohne Gage auf. Nicht zu vergessen die zahlreichen Helfer*innen, die spontan Aufgaben übernehmen und tatkräftig anpacken. Dafür sagen wir „Danke schön“.

Teilnehmer*innen der Bühnenprogramme

Rules of this Game
Queera Spora
Echtes Leben
Verein intersexuelle Menschen e. V.
Trans Café
Trans Recht e. V.
Finn & Jonas
Jugendgruppe Respekt
Uhr Franz Albers & Käpt´n Kruse
Queerhandicap e. V.
Jeannie Unleashed
Frauen-Streik-Bündnis/ggf. Rat & Tat
Städtepartnerschaft Danzig
Kick-Ass-Queereoké
Tin
DJ Ali/NazNak

Hintergrund der CSD-Demonstration

Der CSD im Jahr 2019 ist ein ganz besonderes Ereignis. Vor genau 50 Jahren, im Sommer 1969, lösten eine Razzia und Schikanen der New Yorker Polizei in der Schwulenbar “Stonewall Inn” – in der Christopher Street – die Homosexuellenbewegung aus. Seitdem wird in New York am letzten Samstag im Juni, dem Christopher Street Liberation Day, mit einem Straßenumzug an dieses Ereignis erinnert. Daraus ist eine weltweite Tradition geworden, im Sommer Demonstrationen für die Rechte von Schwulen und Lesben sowie der ganzen “Regenbogen-Community” abzuhalten. Die erste CSD-Demo in Bremen fand vor 40 Jahren im Jahr 1979 statt.

Pressekontakt

Robert Martin Dadanski
Tel: 0421 / 40 888 050
Vorstand | Pressesprecher | LGBTIQ* Städtepartnerschaft
presse@csd-bremen.org

Fotos in bester Auflösung stellt der CSD Bremen e. V. bei Quellenangabe www.csd-bremen.org zur Verfügung:

  1. kundgebungsplatz - Karte
Robert Martin Dadanski

Geschrieben von: Robert Martin Dadanski

Schon in meiner Berufsausbildung zum Spediteur musste ich mit unterschliedlichsten Menschen aus unterschliedlichen Ländern mit unterschiedlichen Mentalitäten zusammenarbeiten. Diskriminierung sollte gerade in diesem Berufsbild absolut fremd sein. Viel mehr sollte Toleranz und Wertschätzung zur Grundausbildung gehören. Im CSD Bremen Team sehe ich meine Möglichkeit die Welt wenigstens ein ganz kleines Stückchen besser zu machen.

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