PM #36: Wir begrüßen die Verurteilung Olaf Latzels durch das Amtsgericht Bremen wegen Volksverhetzung // Auch unsere Würde ist unantastbar


Am 30.04.2020 stellte der Christopher Street Day (CSD) Bremen e. V. bei der Bremer Staatsanwaltschaft einen Strafantrag gegen Pastor Olaf Latzel. Heute verhängte das Amtsgericht eine Freiheitsstrafte von drei Monaten, umgewandelt in eine Geldstrafe in Höhe von insgesamt 8.100 Euro (90 Tagessätzen à 90 Euro).

„Wir begrüßen das Urteil des Amtsgerichts im Fall Olaf Latzel. Auch wenn die Verteidigung bereits Rechtsmittel bis zum Bundesverfassungsgericht angekündigt hat, so beweist das Urteil ganz eindeutig, dass es sich nicht einfach um die Befindlichkeiten von queeren Menschen handelt, sondern um Volksverhetzung und ein vergiftetes Klima“, so Robert Dadanski, Pressesprecher und Vorstandsmitglied des CSD Vereins.

Bereits Ende April 2020 forderte der Bremer CSD-Verein die Bremische Evangelische Kirche (BEK) dazu auf, queere Menschen zu schützen, disziplinarisch gegen Latzel vorzugehen und es nicht bei einem Dienstgespräch zu belassen. Heute fordert der CSD Bremen + Bremerhaven e. V. den Kirchenausschuss der BEK dazu auf, Taten folgen zu lassen. Die BEK hat die Möglichkeit Latzel zu suspendieren und sollte das zum Schutze Dritter auch tun.

Pressekontakt

Vorstandsmitglied und Pressesprecher:
Robert Martin Dadanski
Vorstand | Pressesprecher | LGBTIQ* Städtepartnerschaft
presse@csd-bremen.org

Die Pressemitteilung steht auch als PDF (ca. 163 kb) bereit.

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Robert Martin Dadanski

Geschrieben von: Robert Martin Dadanski

Schon in meiner Berufsausbildung zum Spediteur musste ich mit unterschliedlichsten Menschen aus unterschliedlichen Ländern mit unterschiedlichen Mentalitäten zusammenarbeiten. Diskriminierung sollte gerade in diesem Berufsbild absolut fremd sein. Viel mehr sollte Toleranz und Wertschätzung zur Grundausbildung gehören. Im CSD Bremen Team sehe ich meine Möglichkeit die Welt wenigstens ein ganz kleines Stückchen besser zu machen.

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