PM #13: BSAG unterstützt das Team Behinderte des CSD Bremen // Die BSAG stellt einen klimatisierten Niederflurbus für Menschen mit Behinderung


Auch die BSAG unterstützt den Christopher Street Day (CSD) Bremen am 25. August 2018. Mit einem klimatisierten Niederflurbus soll Menschen mit Behinderung die Teilnahme an der Demo für Toleranz erleichtert bzw. ermöglicht werden. BSAG-Vorstandsmitglied Michael Hünig freute sich über die Regenbogenflagge, die er vom CSD-Vorstand und Pressesprecher Robert Dadanski heute symbolisch überreicht bekam. Die Flagge steht für die LGBTIQ*-Bürgerrechtsbewegung und ist ein Zeichen für ein friedliches Miteinander - auch mit Menschen mit Behinderung.

„Wir freuen uns darüber, dass wir zum ersten Mal auch beim Christopher Street Day in Bremen mit dabei sind. In Sachen Diversity zeigen wir gerne Flagge, als Unternehmen stehen wir für diese Ziele“ so das BSAG-Vorstandsmitglied. „Das Motto des CSD „Der Schlüssel zur Welt ist Vielfalt*“ braucht auch Barrierefreiheit. Deshalb wird einer unserer barrierefreien Busse den CSD begleiten, mit denen wir täglich die Stadt mobil machen. Allen Teilnehmenden und den Zuschauenden wünschen wir einen tollen CSD Bremen & umzu 2018“, ergänzte Hüning.

Die BSAG ist bereits die zweite Institution, auf die der CSD-Verein zum Thema Behinderte zugegangen ist. Erst in der jüngsten Vergangenheit hat das Team Behinderte des CSD gemeinsam mit dem „Selbstbestimmt Leben e. V.“, (Zusammenschluss von Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen, die ein Teil der selbstbestimmten Behindertenbewegung sind) die CSD-Route analysiert. „So eine Demo-Strecke muss erstmal überbrückt werden können, um überhaupt für Toleranz und die Rechte der LGBTIQ* Community einstehen zu können“, so Robert Dadanski. Und weiter: „Wir freuen uns über die Hilfe der BSAG. So können Teilnehmer*innen bei der Demo sich ggf. im Bus ausruhen, ohne dass sie abgehängt werden. Der CSD lässt keine Menschen zurück!“

Mehr erfahren über den CSD Bremen 2018:

Weitere Infos zum Bremer CSD 2018 gibt es auf unserer CSD-Website, bei Facebook, Twitter, Instagram und über unseren Newsletter.

CSD in Bremen und weltweit

Der Christopher Street Day in Deutschland ist eine Bewegung, die starke Bremer Wurzeln hat. Ja, der erste deutsche CSD fand 1979 in Bremen, wenige Wochen vor dem in Berlin, statt. Der CSD erinnert an den ersten bekanntgewordenen Aufstand von Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten gegen die Polizeiwillkür in der New Yorker Christopher Street im Stadtviertel Greenwich Village im Sommer 1969. Seitdem wird in New York am letzten Samstag im Juni, dem Christopher Street Liberation Day, mit einem Straßenumzug an dieses Ereignis erinnert. Daraus ist eine weltweite Tradition und Bürgerrechtsbewegung geworden, im Sommer Demonstrationen für die Rechte von Lesben und Schwulen sowie der ganzen „Regenbogen-Community“ abzuhalten - und zu der gehören ganz selbstverständlich auch Menschen mit Behinderung.

Pressekontakt

Robert Martin Dadanski
Tel: 0421 / 69 49 33 40
Vorstand | Pressesprecher | LGBTIQ* Städtepartnerschaft
presse@csd-bremen.org

Die Pressemitteilung steht auch als PDF (ca. 100 kb) bereit.

Fotos in bester Auflösung stellt der CSD Bremen e. V. bei Quellenanage www.csd-bremen.org zur Verfügung:

  1. Originalbild
Robert Martin Dadanski

Geschrieben von: Robert Martin Dadanski

Schon in meiner Berufsausbildung zum Spediteur musste ich mit unterschliedlichsten Menschen aus unterschliedlichen Ländern mit unterschiedlichen Mentalitäten zusammenarbeiten. Diskriminierung sollte gerade in diesem Berufsbild absolut fremd sein. Viel mehr sollte Toleranz und Wertschätzung zur Grundausbildung gehören. Im CSD Bremen Team sehe ich meine Möglichkeit die Welt wenigstens ein ganz kleines Stückchen besser zu machen.



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