PM #41: 12.000 Teilnehmende beim CSD Bremen 2022 // Für Frieden, Akzeptanz und Vielfalt


Für Frieden, Akzeptanz und Vielfalt: Unter diesem Motto haben mehr als 12.000 Teilnehmende beim Christopher Street Day (CSD) Bremen 2022 demonstriert. Wir danken allen beteiligten Gruppen, Initiativen und Menschen, die beigetragen haben.

Zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie konnten wir wieder ohne größere Corona-Auflagen demonstrieren. Es ist total schön, dass so viele Menschen der queeren Community diese Chance genutzt haben, um gemeinsam sichtbar zu werden. Gemeinsam konnten wir ein starkes Zeichen der Solidarität setzen.

Wir laden herzlich dazu ein, zum gemeinsamen Feedback-Treffen zu kommen. Damit möglichst viele interessierte Menschen Zeit haben, suchen wir öffentlich nach einem gemeinsamen Termin:

Umfrage auf nuudel.digitalcourage.de

CSD Bremen 2023

Leider können wir nicht wie gewohnt direkt den Termin für den CSD Bremen im Folgejahr bekanntgeben. Unser Orga-Team ist einfach zu klein geworden, um einen CSD im Folgejahr zu garantieren.

Dafür gibt es verschiedenste Gründe. Es gab auch schon einen ersten Fachtag, um mit der Aufarbeitung anzufangen. Der geplante zweite Fachtag hat schon gar nicht mehr stattgefunden, weil das Orga-Team kurzfristig noch mal etwas kleiner geworden ist.

Nun endet die ordentliche zwei-jährige Amtszeit unserer Vorstände im November. Wie jedes Jahr haben wir unsere Mitgliederversammlung am 16.11. des Jahres, also am 16.11.2022. Vom aktuellen Vorstand wird kein Mitglied mehr wieder kandidieren. Das hat ebenfalls unterschiedlichste Gründe, aber im Ergebnis wird es dem Wunsch der Community nach einem Neustart auch im Vereinsvorstand gerecht.

Ohne Vorstand kein CSD

Für uns als kleines Orga-Team stellt sich damit das Problem, dass ohne Vorstände kein Verein existieren kann. Ohne Verein gibt es keinen Rechtsträger für die vielen Verträge, Vereinbarungen und Verpflichtungen, die der CSD eingehen muss, um einen erfolgreichen CSD-Tag zu organisieren. Und auch wenn nach wie vor einige Menschen überrascht sind, dass der CSD Bremen ohne kommerzielle LKW-Tickets und ohne größere Sponsorings funktioniert: Der Verein arbeitet jährlich mit einem fünfstelligen Budget, um den CSD Bremen und mittlerweile auch den CSD Bremerhaven zu organisieren.

Der E-Mail-Newsletter erreicht über 1.100 Menschen. Auf Facebook folgen fast 3.500 Menschen und auf Instagram über 4.000 Menschen dem CSD Bremen. Darüber werden jedes Jahr Tausende von Menschen mobilisiert, gemeinsam als queere Community zu demonstrieren. Die Mailingliste und die Social-Media-Accounts gehören letztlich dem CSD-Verein, der vom Vorstand gesteuert wird.

Eine wichtige Aufgabe des Vorstands als Teil des Orga-Teams sind die Gespräche mit der Stadt und den Behörden. Der CSD Bremen ist keine kommerzielle Veranstaltung, sondern eine Versammlung auf Basis des Artikel 8 unseres Grundgesetzes. Das Grundrecht auf Versammlung unter freiem Himmel - wie es beim CSD der Fall ist - kann beschränkt werden. Das ist sinnvoll, weil so eine große Masse von Menschen auch ein gewisses Sicherheitsrisiko ist.

Am Verein und den Menschen im Vorstand hängt also mittlerweile einiges dran. Das macht uns einerseits stolz, seit dem ersten Neustart in 2017 einiges erreicht zu haben. Andererseits tut uns weh, dass es immer wieder Themen und Entscheidungen gab, durch die große Teile der Community verletzt wurden.

Der kommende Neustart im Vorstand ist also Risiko und Chance zugleich: Wenn wir nicht genug Menschen finden, die mit anpacken, wird es keinen CSD Bremen 2023 geben. Aber wenn wir genug Menschen finden, können wir auf dem bisher erreichten aufbauen und es in Zukunft noch besser machen.

Wir wollen deshalb im September und im Oktober in Gespräche mit interessierten Menschen gehen, die gemeinsam zu einem CSD Bremen 2023 beitragen möchten. Die sich vielleicht sogar vorstellen könnten, eine Rolle im Vorstand zu übernehmen und im November gewählt zu werden.

An so einem Vorstandsamt hängt einiges an Rechten und Pflichten. Durch die Gespräche wollen wir die Möglichkeit geben, kennenzulernen, wie das bisher im Verein gelebt wurde und was die Erwartungen sind. Menschen, die zwar kein Vorstandsamt übernehmen würden, aber trotzdem mehr mitmachen würden, sind ebenfalls herzlich eingeladen. Die kommenden Gespräche über die Grundlagen der CSD-Vereinsarbeit und CSD-Organisation sind die beste Gelegenheit, um ins Orga-Team zu kommen.

Aktuell ist unser Konzept noch nicht weiter ausgearbeitet als “es wird Gespräche geben”. Im Sinne der neuen Transparenz sagen wir aber bereits jetzt schon Bescheid, dass es solche Pläne gibt. Wenn du Interesse hast, mitzumachen oder auch den Prozess zum Neustart selbst mitzugestalten, schreib uns gerne eine E-Mail an info@csd-bremen.org. Trag dich auch gerne für die Terminfindung zum Feedback-Termin zum CSD Bremen 2022 in der Umfrage auf nuudel.digitalcourage.de ein.

Pressekontakt

Für den Christopher Street Day Bremen + Bremerhaven e. V.:
Irish Wensing
Pressesprecher | Team T*I*Q*+ | Team Social-Media | Team Studierende
presse@csd-bremen.org

Webredaktion

Geschrieben von: Webredaktion

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    Thomas Elias - 28.08.2022 22:07h:

    Also, als Vorstand des CSD-Bremen kann ich diese Mitteilung nicht so stehen lassen.

    Also ich habe noch keine Informationen darüber, dass der Vorstand im November 2022 nicht erneut kandidieren wird. Das lese ich hier zum ersten Mal.

    Nach diesem Artikel ist für mich jedoch klar: Ich werde nicht erneut kandidieren.

    Über angebliche "verschiedene Gründe" konnte noch gar nichts geäußert worden, da es noch gar keinen Beschluss des Vorstands gab, auf eine erneute Kandidatur zu verzichten..

    Ebenso ist mir von einem "Wunsch der Community nach einem Neustart auch im Vereinsvorstand" absolut nichts bekannt.
    Der CSD-Verein hat seine Aufgabe, den CSD-Bremen zu ermöglichen und durchzuführen bislang mit hervorragendem Erfolg durchgeführt. Der Vorstand sorgt dafür, dass der Verein in rechtlich und finanziell geordneten Strukturen seiner Aufgabe nachkommt und abgesichert ist.

    Der Wunsch nach einem Neustart wäre vll in einem dysfunktionalen Kontext verständlich und notwendig - hier hat jedoch alles bislang mehr oder weniger so funktioniert, wie es für die Organisation und Durchführung eines CSD´s erforderlich war - und das mit wachsendem Erfolg.

    Ich gehe jedoch davon aus, dass 99,9 % der Community weder an der Organisation des CSD´s beteiligt, noch an den Vereinsinterna interessiert sind. Und schon gar nicht an einem "Neustart auch im Vereinsvorstand", denn dazu müsste ja ein Interesse der Community an diesen Strukturen vorhanden sein.

    Für einen Neustart bedürfte es mindestens eines (alternativen) Konzepts und neuen Menschen, die bereit sind, diese Aufgaben nachhaltig zu erfüllen.
    Für den Wunsch durch die Community nach einem Neustart bedürfte es "der Community", die einen solchen Wunsch an den Verein heranträgt. Auch davon ist mir bislang nichts bekannt. Mir ist auch nicht bekannt, wer "die Community" ist und wer sie vertritt.

    Einer Aufgabe habe ich mich als Vorstand jedoch verschrieben:

    Ich möchte, dass "die Community" nicht von ein paar lauten, elitären und privilegierten Personen mit Immatrikulationshintergrund dominiert wird die meinen, für die Community sprechen zu können.

    Ich möchte, dass als "Community" auch und besonders die Menschen wahrgenommen werden, die eben nicht über alle Möglichkeiten verfügen, sich jederzeit angemessen artikulieren und für die eigenen Interessen handeln zu können und deren Bedürfnisse eben nicht am mittelschichtsorientierten Hilfesystem andocken können.

    Das jedenfalls wäre mein Kriterium, an dem ich meine Arbeit bewertet sehen möchte.

    Aber vielleicht wird es auch Zeit für diejenigen, die am lautesten schreien.
    Ich bin da mittlerweile leidenschaftlos, denn mit ü 60 hat man sich eh in die Unsichtbarkeit zu verabschieden - Also: Machts gut - und danke für den Fisch.


    LGBTIQ+ - 28.08.2022 22:11h:

    Das Bild ist ekelhaft.
    War es etwa Perteiendemo? Die ganzen weißen vorne? Wo waren andere Minderheiten?
    Was ist denn los mit euch?
    SPD Linke SPD Grüne ein Mann mit Perücke ganz vorne, die Polizei als Teilnehmer (war euch bewusst dass während des CSDs ein Poc Mensch mit Gewalt durch die Polizei auf den Boden geworfen und wie Tiere behandelt wurde?)
    Dieser CSD war der schlimmste CSD, der in Bremen stattgefunden hat.


    René - 28.08.2022 23:19h:

    Ich muss auch mal meinen Senf abgeben, ich finde es interessant was hier so geschrieben wird.

    Mensch darf nicht vergessen das der Vorstand eine riesen Verantwortung hat und haftbar gemacht werden kann wenn was schief läuft. Sowas wird hier nicht erwähnt und das ist meiner Meinung nach genauso wichtig wie zu schreiben das der Vorstand nur die rechtliche und finanzielle Absicherung ist.

    Desweiteren bin ich der Meinung das das Thema Rücktritt des Vorstandes nix auf der Webseite zu suchen hat das geht ausschließlich nur die Menschen was an die im Verein sind und nicht die ganze Welt.

    Ja es gab/gibt Disput aber das gibt es überall und leider sind viele Menschen dabei die sich in den Vordergrund stellen wollen aber wiederum gibt es Menschen die das tun die aber auch einiges dafür tun das der Verein so wie die DEMONSTRATION existieren bzw stattfinden können in finanzieller und nicht finanziellenr Hinsicht.

    Es wird leider seitens der Community nur schlecht geredet sogar intern wird gemobbt/diskriminiert und das von den Menschen die sich ausgegrenzt und diskriminiert fühlen. Es wird die Schuld auf bestimmten Schultern abgelagert was falsch ist.
    ALLE MENSCHEN aus der Community und ich meine Jede*r sind daran Schuld wenn der CSD nicht mehr statt findet. Es wurde oft drum gebeten mitzuwirken und was war niemand kam dazu nein es wird nur immer wieder schlecht geredet und drauf gehauen.

    Jeder Mensch sollte vor der eigenen Haustüre kehren bevor die Schuld auf andere geschoben wird.


    Thomas Elias - 29.08.2022 06:16h:

    Eine Antwort an René und LGBTIQ+

    Lieber René, Kritik und Mäkeln ist ein Vorstand gewohnt. Das ist nichts Neues und turnt auch nicht ab. Kritik ist in letzter Konsequenz kostenlose Organisationsberatung und man wird dadurch nur besser, Mäkeln ist ein Instrument der Psychohygiene und muss einfach hingenommen werden.

    Es ist immer das Gleiche: Wer etwas macht, wird kritisiert - wer nichts macht, eben nicht.
    Kauft Du (auf eigene Rechnung) für ein Treffen Kuchen, wird immer jemand fragen, warum man nicht an Obst gedacht hat, siehst Du auf einem Foto einen einbeinigen, fragt bestimmt jemand, warum keine einarmigen abgebildet sind. Es wird immer Grund zum Mäkeln geben und es wird sich auch immer jemand finden, der es tut.

    Was mich nur schockt ist, dass hier jemand schreibt, ich würde nicht erneut kandidieren, bevor ich überhaupt davon wusste (das gilt ebenso für die anderen Vorstände) und dass geschrieben wurde, dass wir nicht erneut kandidieren, um dem Wunsch der Community nach einem Neustart - auch im Vorstand - zu entsprechen.
    Es klingt ja so, als hätten wir bislang enorm viel falsch gemacht und unsere Personen würden einer Verbesserung im Wege stehen. Das sehe ich anders, schließlich haben wir den CSD in Bremen wachsen und stattfinden lassen - auch unter schlimmsten Rahmenbedingungen.

    So, nun an LSBTIQ+

    Was ist wichtig an queerer Politik?
    Ist es wichtig, wer als erstes redet, wer "vorne" steht, wer auf dem Bild ist?
    Ist es eigentlich notwendig in Deinem Beitrag, Menschen zu diskriminieren, nur weil sie weiß sind?

    Oder ist es nicht eher wichtig, real eine Verbesserung der Verhältnisse zu erwirken, z.B. dadurch, dass wir die Regierung dazu bringen, gesundheitspolitische Programme für queere Menschen auf den Weg zu bringen, Gleichstellungsbeauftrage (in der Polizei) zu installieren, Veranstaltungen in Schulen und Betrieben, sowie queere Städtepartnerschaften mit Osteuropa zu finanzieren?

    Zweitens: Es standen keine Parteien auf dem Foto ganz vorne, sondern die Regierung des Landes Bremen (bis auf K.Kühnert).
    Es ist die Regierung unseres Bundeslandes, die sich mit den Forderungen des CSD-Bremen solidarisch zeigt. Für solche Zeichen haben wir sehr, sehr lange kämpfen müssen und es gibt viele Länder und Städte in der Welt, die uns darum beneiden, die es nämlich wirklich sehr gerne gehabt hätten, wenn ihre Regierung ganz vorne bei einem CSD mitläuft und sich solidarisch zeigt.
    Gerade hat ein Freund aus den Philippinen das Bild gesehen und war ganz ermutigt: Eines Tages wird auch sein Bürgermeister bei einem CSD in Davoe ganz vorne mitlaufen, das hätte er sehr gerne.

    Drittens Polizei:
    Lange Jahrzehnte war es für Schwule absolut unmöglich, Gewalthandlungen zur Anzeige zu bringen, denn mit der Anzeige hat man sich selbst des Verstoßes gegen den § 175 bezichtigt und dafür Freiheitsstrafen abgesessen.
    Viele schwule KZ-Opfer sind aus diesem Grund nach dem Krieg bis weit in die 70er Jahre noch, erneut bestraft worden, wenn sie ihre - nicht vorhandenen - Rechte einfordern wollten.
    Schwule, denen beim Cruising im Park Gewalt angetan wurde, wurden oft von der Polizei verhöhnt und ausgelacht.
    Hier hat die Polizei reagiert und eine Ansprechstelle geschaffen und mittlerweile ist es deshalb auch kein "walk of shame" mehr, wenn Du zur Polizei gehst, um eine Gewalttat gegen Dich zur Anzeige zu bringen.

    Viertens Vorfall:
    Wenn auf der diesjährigen Demo jemand durch die Polizei misshandelt wurde, so werden wir das zur Sprache bringen und aufklären. Was die Erwähnung der Herkunft des Betroffenen hier zur Sache beitragen soll, erschließt sich mir nicht.
    Letztendlich ist wohl auch die Art des Vorfalls nicht geklärt. Aber eins ist klar, wenn die Polizei, - während der Demo - einen Demoteilnehmer zu Boden brachte, so hat sie viel riskiert und es sich sicherlich vorher lange überlegt. Bevor ich hier urteile, möchte ich den Grund wissen und auch Berichte über den Vorfall erhalten.

    Fünftens: Schlimmster CSD
    Also ich erinnere mich an einen CSD, der deutlich schlimmer war, nämlich als die Demo-Leitung der Polizei den Auftrag gab, den linken Block auszuschließen.
    Dann gab es noch einen schlimmeren CSD, nämlich lange Jahre gar keinen.

    Aber, wie auch immer - es steht Dir jederzeit frei, einen besseren CSD zu organisieren.
    12.000 Menschen auf dem diesjährigen CSD-Bremen jedenfalls sprechen für sich und ich habe von vielen gehört, dass es für sie ein schöner und ermutigender CSD war (aber das war wahrscheinlich nur eine sehr kleine, weiße Minderheit?).


    Gernot H. - 30.08.2022 18:28h:

    Es irritiert, wenn vom Social Media team geschrieben wird, dass der amtierende Vorstand nicht mehr kandidieren möchte und in den Kommentaren liest man dann von einem Teil des Vorstands, dass ihn die getätigten Aussagen verwundern.

    Irgendwo ist da die Kommunikation dann zwischen Social Media Team und Vorstand gestört. Eigentlich sollte genau das nicht passieren, oder? Vielleicht auch einfach nur ein Missverständnis?

    Trotzdem zum vergangenen CSD möchte ich kurz sagen: Da meine Begleitung(en) nicht bis zu den Kundgebungen bleiben wollten, habe ich lediglich bis zum Markplatz alles mitbekommen und fand das was ich gesehen habe gut und kann nicht beklagen. Mein Partner fand ihn zwar langweilig, aber ich empfand es für Bremen eine gute Mischung. Auch Stimmen aus dem Arbeitsalltag teilten mir gestern und heute mit, dass sie ihn gut fanden.

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