PM #40: Christopher Street Day (CSD) in Bremen am 27. August 2022. Motto: Für Frieden Akzeptanz und Vielfalt // Kundgebung und Demo-Zug am Samstag


Mit dem diesjährigen Christopher Street Day (CSD) steht Bremen am Samstag, 27. August 2022, wieder ganz im Zeichen des Regenbogens. Demonstriert wird am Samstag ab 12. Uhr (Aufstellung am Altenwall ab 10 Uhr). Die Kundgebung wird im Anschluss der Demonstration vor der Kunsthalle Bremen auf der Straße stattfinden. Gemeinsam wollen wir an diesem Tag Flagge hissen und uns miteinander solidarisieren.

Das diesjährige Motto, von euch ausgewählt:

Für Frieden, Akzeptanz und Vielfalt.

Es gibt viele Themen, die auch im letzten Jahr viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben. Diese Themen beziehen sich auf LGBTQ+-feindliche Aussagen, Verurteilungen und weltweite Hetze. Gemeinsam wollen wir den Hass in der Welt öffentlich auf die Straße tragen und gemeinsam für mehr LGBTQ+-Rechte weltweit kämpfen.

Zu diesen Themen gehört die Klage gegen Pastor Latzel, die Hinrichtung von LGBTQ+ Personen in Afghanistan und auch das öffentliche Auftreten verschiedener queerer Gruppen, die sich selbst anfeinden. Wir wollen uns gemeinsam unterstützen.

Demozug und Kundgebung am Samstag

Die CSD-Demo für die Rechte von Schwulen und Lesben, von Trans*-, Inter*- und Bisexuellen und der ganzen Regenbogencommunity am Samstag, 27. August 2022, startet um 12 Uhr (Aufstellung ab 10 Uhr) am Altenwall (Ecke Stadtbibliothek) und bewegt sich wie im Vorjahr dann über den Wall zum Hauptbahnhof. Von dort geht es weiter über die Bürgermeister-Smidt-Straße, Obernstraße und Marktplatz. Endpunkt der Demonstration ist der Altenwall.

Nach dem Demo-Zug wird es eine weitere Versammlung und Kundgebung geben.

Stichwort Corona:

Das CSD Team steht in enger Absprache mit dem Ordnungs- und Gesundheitsamt in Bezug auf die Corona-Situation.

Wir werden uns den aktuell geltenden Regelungen anpassen. Selbst wenn kurzfristige Änderungen die Veranstaltung beeinflussen, wollen wir immer im Sinne der Gemeinschaft entscheiden.

Das Orga-Team bittet alle Personen mit Erkältungssymptome nicht an der Demonstration oder an der Kundgebung teilzunehmen.

Bei Unsicherheiten bitten wir eigenverantwortlich zu handeln und zuhause zu bleiben. Einen Schnelltest vorher durchzuführen ist mittlerweile sehr einfach, falls ihr die Möglichkeiten dazu habt, macht es bitte um euch und andere zu schützen.

Der CSD sagt: Zeigt Regenbogen(-flagge)

Auch in diesem Jahr ist es Ziel, in Bremen zum CSD möglichst viel Regenbogen zu zeigen und zu sehen. Schließlich gilt die Regenbogenflagge weltweit als das Symbol der homosexuellen Bürgerrechtsbewegung und als Zeichen für eine friedliche Welt. Ob am Privatbalkon, an Flaggenmasten vor Firmen, am Fenster oder an öffentlichen Gebäuden, Hotels und Geschäften, die Regenbogenflagge setzt ein Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit.

Von Jahr zu Jahr machen immer mehr mit: so waren in den vergangenenen Jahren unter anderem das Rathaus, Banken und Parteibüros, die Sozialbehörde, die Bremische Bürgerschaft und viele andere Einrichtungen dabei.

Am Bremer Rathaus wurde die Regenbogenflagge letztes Jahr am Freitag, 27. August 2021, gehisst. Dieses Jahr auch?

CSD-Geschichte

Im Sommer 1969 lösten eine Razzia und Schikanen der New Yorker Polizei in der Schwulenbar “Stonewall Inn” - in der Christopher Street – die Homosexuellenbewegung aus. Seitdem wird in New York am letzten Samstag im Juni, dem Christopher Street Liberation Day, mit einem Straßenumzug an dieses Ereignis erinnert. Daraus ist die weltweite Tradition entstanden, im Sommer bunt und laut und friedlich Demonstrationen für die Rechte von Schwulen und Lesben sowie der ganzen “Regenbogen-Community” abzuhalten. Der CSD feiert das bunte Leben unterm Regenbogen und macht gleichzeitig auf Unterdrückung und Diskriminierung aufmerksam. Die erste CSD-Demo in Bremen fand im Jahr 1979 statt.

Pressekontakt

Für den Christopher Street Day Bremen + Bremerhaven e. V.:
Irish Wensing
Pressesprecher | Team T*I*Q*+ | Team Social-Media | Team Studierende
presse@csd-bremen.org

Webredaktion

Geschrieben von: Webredaktion

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    Kommentar schreiben:


    Ami - 14.08.2022 17:16h:

    Darf ich auch ab anfang der obernstraße mit meiner freundin einsteigen??


    Marvin - 26.08.2022 18:15h:

    Der Abschnitt über die Geschichte ist etwas, naja, ungenau? Die Razzia löste nicht "die Homosexuellenbewegung" aus. Und friedlich war das ganze auch nicht.

    Nach der Razzia gab es Aufstände und Riots. Die Community und die Proteste wurden maßgeblich voran getragen von schwarzen trans Menschen. Die Proteste wurden blutig nieder geschlagen.

    Dass wir uns heute im erinnern daran
    vergleichsweise friedlich durch die Straßen bewegen können wurde wortwörtlich erkämpft.

    Bitte blendet das nicht so aus. :)


    Bauke Voort - 13.09.2022 22:31h:

    In diesem Jahr konnte ich aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Demo teilnehmen.
    Ich hoffe aber, Ihr hattet eine gute Zeit.
    Jetzt habe ich eigentlich nur eine Frage, die sich mir allerdings schon seit 2020 unklar ist :
    Der Gottesdienst in ULF ist doch Teil der Community. Wieso wird er dann nie erwähnt.
    Für mich ist der CSD eine dreiteilige Veranstaltung !! Gottesdienst ? Demo ? Kundgebung.
    Es wäre sehr erfreulich, wenn dies spätestens ab 2023, Eingang in alle Presse Mitteilungen findet.
    Vielen Dank.

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