Bremenplan: Gesundheit trans* und inter


Wann: 2018-05-31 19:00h bis 2018-05-31 22:00h

Wo: Künstlerhaus Ausspann, Schnoor 1 - 2, 28195 Bremen

Veranstaltet von: CSD Bremen


Moin, liebe Menschen in der Kommunity.

Der CSD Bremen & umzu will auf Entscheidungen in der Landespolitik für unsere konkreten und bislang nicht berücksichtigten Bedarfe hinarbeiten. Während auf der Bundesebene Gesetze, wie die #EheFürAlle, die #DritteOption oder die #TSGReform, im Fokus stehen, sind auf der Landes- und Kommunalebene vor allem konkrete Maßnahmen das Thema. Da ist zum einen die öffentliche Hand selbst: Von den Lehrplänen an den Schulen über die Qualifizierungen der Menschen, die im Gesundheitswesen oder der Verwaltung arbeiten bis hin zur Familien- und Jugendhilfe in “städtischer” Trägerschaft. Der zweite Bereich betrifft z.B. arbeitsmarkt- und gesundheitspolitische Förderprogramme und dazugehörige Gesetze, Verordnungen und Einrichtungen. In Bremen gibt es die ZGF (Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau) oder den Landesaktionsplan gegen Homo-, Trans- und Interphobie. Zwei unterschiedliche Werkzeuge und Wege mit unterschiedlicher Wirkkraft und Arbeitsweise.

Im Landesaktionsplan stehen viele Maßnahmen, deren Umsetzung bis heute nicht begonnen hat oder für die ein konkreter Plan für die Umsetzung entwickelt wird. Anhand eines solchen Plans erst können realistische Aussagen zu Kosten, benötigten Strukturen und Beteiligungen und Zeiträumen bis zur Umsetzung ausgearbeitet werden.

Wir möchten mit Euch die Grundlage legen, für die Umsetzung einiger zentraler Absichtserklärungen im Landesaktionsplan von 2015. In diesem Jahr wollen wir darum am Thema “LSBTI*-Gesundheit” mit Euch arbeiten:

  • Donnerstag 31. Mai 2018 - #Bremenplan Gesundheit trans* und inter

Im Fokus stehen psychosoziale und medizinische Gesundheitsversorgung von trans* und intergeschlechtlichen Menschen – der Landesaktionsplan widmet Trans* und Inter ein ganzes Kapitel (Handlungsfeld 2.3). Darin finden sich beispielsweise

  • Beratungsbedarfe und –stellen, qualifizierte Psychotherapeut*innen (M2.3 + M2.4)
  • Qualifizierung von Mediziner*innen und Fachpersonal in Schulen und Verwaltung (M3.1-M3.3)
  • Förderung der Selbsthilfestrukturen und kulturellen Angebote und Schaffen eines Austauschs der Selbsthilfeorganisationen mit der Verwaltung über die Bedarfe (M2.5+M2.6)

Und was ist mit der 2013 bereits beschlossenen Beratung von Eltern, deren Kinder intergeschlechtliche Merkmale aufweisen?

Workshop/Arbeitsabend von 19-22 Uhr – Ausspann im Schnoor, Hochzeitszimmer

Wir freuen uns über eine Voranmeldung über das Facebook-Event hier, um die Räumlichkeiten und Arbeitsmethoden entsprechend vorbereiten zu können. Wer nicht auf Facebook aktiv ist, kann uns eine kurze Mail schicken an teilnahme@csd-bremen.org

Sven Meyer

Geschrieben von: Sven Meyer

Ich wollte schon länger ehrenamtlich einen gemeinnützigen Verein unterstützen. Außerdem möchte ich meine Erfahrungen rund um die Website-Erstellung aus meiner Firma sinnvoll einbringen. Als queerer Mensch liegen mir queere Themen besonders am Herzen. Kurzum: Der CSD traf im richtigen Moment den richtigen Nerv. Die Arbeit im Team hat mir von Anfang an Spaß gemacht. Der Erfolg unserer beiden gemeinsamen CSDs hat mich überwältigt. Projekte wie die Zusammenarbeit mit dem CSD Danzig im Rahmen der Städtepartnerschaft Danzig/Bremen zeigen, dass der CSD Bremen ganzjährig etwas bewirken kann.



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