Pressemitteilung #6: CSD Bremen zu Gast in der Bremischen Bürgerschaft - Abschließendes Gespräch zum Regenbogenflaggen-Fauxpas


Am Dienstag, 5. September 2017, lud die Vizepräsidentin Sülmez Dogan gemeinsam mit dem Direktor Hans-Joachim von Wachter das CSD-Presseteam zum Gespräch in die Bremische Bürgerschaft ein. Beim gemeinsamen Gespräch mit „JJ“ (Jessica Gerken) und Robert Dadanski vom Presseteam des CSD-Vereins wurde über die Panne mit der fehlenden Regenbogenflagge zum CSD Bremen (26. August 2017) am Landesparlament gesprochen. „Diese Panne ist nicht nur uns aber auch den Abgeordneten sehr unangenehm und peinlich,“ so die Vizepräsidentin.

Die Regenbogenflaggen am Rathaus und der Bremischen Bürgerschaft sind wichtige Symbole der Gesellschaft im Land an die Menschen, die noch immer aktiv queere Menschen und deren Angehörigen diskriminieren, und zeigt denen, dass die Gesellschaft sich weiterentwickelt hat. Leider verkündete das Rathaus bereits am Donnerstag vor dem CSD, dass es die Regenbogenflagge nicht hissen würde.

„Es freut uns, dass die Bürgerschaft offen und ehrlich dem Fauxpas umgeht und mit uns das Gespräch gesucht hat“, so Robert Dadanski weiter: „Die Regenbogenflagge berührt viele Gefühle und ist ein wichtiges Symbol in einer Zeit, in der noch viel gegen die Diskriminierung zu tun ist.“ (siehe: https://www.csd-bremen.org/2017/forderungen/ )

„Es ist eine kluge und schöne Geste der Bremischen Bürgerschaft die Regenbogenflagge nun zum „Coming Out Day“ nach zu hissen“, so „JJ“ weiter: „Dieses Gespräch kann ein guter Start für einen künftigen wertvollen Austausch sein.“

Ansprechperson für die Medien

Robert Dadanski, Tel: 0421-69493340, presse@csd-bremen.org{.email}

Die Pressemitteilung steht auch als PDF (ca. kb) bereit.

Robert Martin Dadanski

Geschrieben von: Robert Martin Dadanski

Schon in meiner Berufsausbildung zum Spediteur musste ich mit unterschliedlichsten Menschen aus unterschliedlichen Ländern mit unterschiedlichen Mentalitäten zusammenarbeiten. Diskriminierung sollte gerade in diesem Berufsbild absolut fremd sein. Viel mehr sollte Tolleranz und Wertschätzung zur Grundausbildung gehören. Im CSD Bremen Team sehe ich meine Möglichkeit die Welt wenigstens ein ganz kleines Stückchen besser zu machen.

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