PM #15: Bürgermeisterin Karoline Linnert unterstützt Regenbogen-Aufruf // Bremen soll Flagge zeigen für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt


Bremens Bürgermeisterin und Finanzsenatorin Karoline Linnert unterstützt den Aufruf, zum Christopher Street Day (CSD) am 25. August 2018 Regenbogenflagge zu zeigen!

Was in Berlin, Kopenhagen, Lübeck oder Hamburg längst zur Tradition geworden ist, soll auch in Bremen zum guten Ton gehören: am Tag der CSD-Demonstration und Kundgebung sollen möglichst viele Regenbogenflaggen an Behörden, Firmen, Privatbalkonen, Museen und vielen anderen Orten wehen. Und so werden am 25. August an den Fahnenmasten der Finanz- und auch der Sozialbehörde die bunten und sichtbaren Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit zu sehen sein. Weitere Orte sind gerne gesehen.

Die Bürgermeisterin und Finanzsenatorin bekam symbolisch heute vom CSD-Verein dafür eine Regenbogenflagge überreicht. Robert Dadanski vom CSD-Vorstand: „Die Unterstützung durch die Bürgermeisterin ist uns wichtig. Die Regenbogenflagge steht für Bürgerrechte und ist ein wichtiges Symbol für eine offene und tolerante Gesellschaft. Und für diese muss man Flagge zeigen.“

Und das tun immer mehr: So zum Beispiel Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und Vizekanzler Olaf Scholz, die an ihren Ministerien die Regenbogenflagge hissen ließen. Die Flagge gilt als das Symbol der LGBTIQ*-Bürgerrechtsbewegung und als Zeichen für eine friedliche Welt. Robert Dadanski: „Mit der Einführung der ‚Ehe für alle‘ ist Diskriminierung natürlich nicht über Nacht verschwunden. Es gibt weiterhin Gewalt gegen uns, in Deutschland und weltweit. Wir setzen deshalb auch darauf, dass der Schutz der sexuellen und geschlechtlichen Identität im Grundgesetz (Artikel 3) verankert wird. Das Zeigen der Regenbogenflagge unterstützt dieses wichtige Vorhaben. Wir setzen darauf und hoffen weiter, dass das auch im Rathaus vom Bürgermeister verstanden wird. Diese Flagge ist mehr als ein Stück Stoff, sie gibt lange unterdrückten Minderheiten das wichtige Gefühl der Anerkennung und des Dazugehörens. Mit Karoline Linnert und Anja Stahmann zeigen jedenfalls schon zwei engagierte Senatsmitglieder Flagge.”

Zur Christopher-Street-Day-Demonstration in Bremen werden am 25. August mehrere tausend Teilnehmende erwartet. De Demo startet Am Wall, führt über den Marktplatz, Obern- und Faulenstraße zurück über den Wall und endet vor der Kunsthalle mit einem Kultur- und Informationsprogramm.

Mehr erfahren über den CSD Bremen 2018:

Weitere Infos zum Bremer CSD 2018 gibt es auf unserer CSD-Website, bei Facebook, Twitter, Instagram und über unseren Newsletter.

CSD in Bremen und weltweit

Der Christopher Street Day in Deutschland ist eine Bewegung, die starke Bremer Wurzeln hat. Ja, der erste deutsche CSD fand 1979 in Bremen, wenige Wochen vor dem in Berlin, statt. Der CSD erinnert an den ersten bekanntgewordenen Aufstand von Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten gegen die Polizeiwillkür in der New Yorker Christopher Street im Stadtviertel Greenwich Village im Sommer 1969. Seitdem wird in New York am letzten Samstag im Juni, dem Christopher Street Liberation Day, mit einem Straßenumzug an dieses Ereignis erinnert. Daraus ist eine weltweite Tradition und Bürgerrechtsbewegung geworden, im Sommer Demonstrationen für die Rechte von Lesben und Schwulen sowie der ganzen „Regenbogen-Community“ abzuhalten - und zu der gehören ganz selbstverständlich auch Menschen mit Behinderung.

Pressekontakt

Robert Martin Dadanski
Tel: 0421 / 69 49 33 40
Vorstand | Pressesprecher | LGBTIQ* Städtepartnerschaft
presse@csd-bremen.org

Die Pressemitteilung steht auch als PDF (ca. 196 kb) bereit.

Fotos in bester Auflösung stellt der CSD Bremen e. V. bei Quellenanage www.csd-bremen.org zur Verfügung:

  1. Originalbild
Robert Martin Dadanski

Geschrieben von: Robert Martin Dadanski

Schon in meiner Berufsausbildung zum Spediteur musste ich mit unterschliedlichsten Menschen aus unterschliedlichen Ländern mit unterschiedlichen Mentalitäten zusammenarbeiten. Diskriminierung sollte gerade in diesem Berufsbild absolut fremd sein. Viel mehr sollte Toleranz und Wertschätzung zur Grundausbildung gehören. Im CSD Bremen Team sehe ich meine Möglichkeit die Welt wenigstens ein ganz kleines Stückchen besser zu machen.

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