Auf einem orangen Hintergrund sind 9 unterschiedliche Strichmenschen designt. Die Strichmenschen eine der 3 verschiende Frisuren. Kurze Haare, eine Frisur mit Zöpfen und ein Mix. Also eine Seite mit kurzen Haaren und eine Seite mit der Zopffrisur. Damit soll die große Vilefalt der Geschlechter symboliert werden. Eben haben die Strichmenschen deine von drei Hautfarben. Zu dem sonst üblichen farblosen Gesicht gesellen sich noch zwei verschieden dunkle Hautfabren hinzu. Die auch die Vielzahl der möglichen Hautfabren symboliert.

PM #34: Corona-Plakataktion zum Christopher Street Day (CSD) // CSD Teilnehmende werden bei der CSD-Demo auch visuell auf Schutzmaßnahmen hingewiesen


Mit vielfältigen und bunten Plakaten in der Bremer Innenstadt wirbt das Bremer CSD-Team für die Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen beim diesjährigen Christopher-Street-Day (CSD am 21. & 22. August 2020). “Wir nehmen unsere Verantwortung ernst, und genauso ernst meinen wir unsere Teilnahmebedingungen für Alle”, so Robert Dadanski, Vorstand und Pressesprecher des CSD Bremen e. V., und weiter: “Auch wird es nach dem Demo-Zug vom CSD Team keine weiteren Veranstaltungen geben; keine Kundgebung, keine Party!”

Zusätzlich dazu will das CSD-Team die Teilnehmenden auch visuell während der CSD-Demo an die Masken- und Abstandspflicht erinnern und hat sich dafür eine Plakataktion einfallen lassen. Am Sonntag den 16.08.2020 sollen 90 Plakate mit verschiedenen 9 Motiven in der Bremer Innenstadt aufgehängt werden. Helfer*innen, die beim Aufhängen der 90 Plakate das CSD Team unterstützen möchten sind immer willkommen.

“Die 9 Plakatmotive sind nicht zufällig entstanden. Denn neben den Corona-Schutzmaßnahmen sollen die Plakate ein Hinweis darauf sein, dass es nicht nur 2 Geschlechter und nur 1 Hautfarbe gibt. Die Welt ist vielfältig und darauf versuchen wir hinzuweisen!” so Dadanski.

CSD Plakataktion
CSD Plakataktion

Aufruf zum Helfen beim CSD Bremen 2020

Wenn du Zeit und Lust hast beim CSD Bremen zu helfen, dann melde dich bitte per Email info@csd-bremen.org, schreibe uns einfach deine Handynummer und wann du Zeit hast.

Dann brauchen wir noch dringend Unterstützung:

  1. Sonntag 16.08.2020 ab 11:00 Uhr - 90 Plakate in der Bremer Innenstadt aufhängen
  2. Freitag 21.08.2020 ab 15:00 Uhr - Kundgebungsplatz Bahnhofvorplatz Aufbau, Abbau, Helfer*Innen
  3. Samstag 22.08.2020 ab 11:00 Uhr - Ordner*innen für die Fuß-Demo

Schreib uns eine kleine Email an info@csd-bremen.org mit deiner Handynummer und wann du helfen kannst. Ob es nur an einem Termin ist oder an mehreren, alle Hände werden gebraucht. <3

Die Kundgebung am Freitag, 21.08.2020

Dieses Jahr wird der Christopher Street Day (CSD) in Bremen komplett auf den Kopf gestellt. Und das heisst: Demo und Kundgebung werden getrennt. Die Kundgebung vor dem Bahnhof findet am Freitag, 21. August 2020, und die Demo durch die Innenstadt am Samstag, 22. August 2020 statt. Robert Dadanski, Vorstand vom CSD Bremen e. V.: „Gerade eine Kundgebung ist in Corona-Zeiten eine echte Herausforderung. Aus diesem Grund wird das CSD Team am Freitag, 21. August 2020, um 15 Uhr eine riesige Regenbogenflagge mit den Maßen 25x15 Meter auf den Kundgebungsplatz am Bahnhof malen.“ Dadanski weiter:“ Mit dieser Malaktion auf dem Bahnhofvorplatz können wir unsere politische Kundgebung durchführen, zahlreiche Menschen erreichen und dabei mit Abstand und Maskenpflicht Corona gar keine Chance lassen. Durch diesen Trick ziehen wir die Kundgebung in Abwesenheit der Menschen in die Länge, sodass sich die Menschen nicht alle zu einem Zeitpunkt auf den Kundgebungsplatz drängen müssen.“

Für die Malaktion vor dem Bahnhof werden nur Farben verwendet, die ausschließlich aus Kreide, Lebensmittelfarbe und Wasser bestehen, sodass sich die aufgemalte Regenbogenflagge durch Abrieb und Regen mit der Zeit von alleine auflösen wird.

Bei der Malaktion werden Redebeiträge gesprochen, Musik gibt es nicht. Und an den Info-Ständen werden die Vereine, Rat&Tat-Zentrum, Trans-Recht, Aids-Hilfe, Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität (dgti), Queerhandycap etc. über ihre wichtige Arbeit infomieren.

Robert Dadanski, Vorstand vom CSD Bremen e. V.: „Auch in Corona-Zeiten bleiben eine CSD-Demo und eine Malkaktion (als Kundgebung) dringend nötig. Wir müssen weiterhin Flagge zeigen für eine Gesellschaft ohne Hass, denn:

  1. mussten wir Strafantrag gegen einen evangelikalen Pastor stellen, der gegen uns hetzt.

  2. jetzt gerade liegt der Polizei Bremen eine Strafanzeige gegen mehrere Lehrkräfte (inkl. Schulleitung) der „Freie evangelische Bekenntnisschule Bremen“ (FEBB) wegen § 225 StGB – „Misshandlung von Schutzbefohlenen“ vor. Ein Jahr lang musste die damals 15-jährige Transperson den Transphobie-Terror über sich ergehen lassen.

  3. in unserem Nachbarland Polen erklären sich Gemeinden zu ‚LGBT-freien Zonen‘ und eine TV-Sprecherin der Muslimbruderschaft forderte jüngst zur Tötung Homosexueller auf.

Diese Beispiele zeigen deutlich: Kein CSD ist keine Option. Wir müssen auf die Straße gehen und uns weltweit für unsere Bürgerrechte einsetzen.

Wir haben keinen Grund zum Feiern! Es ist erschütternd was Menschen mit uns machen!“

Der Demozug am Samstag, 22.08.2020

Die CSD-Demo für die Rechte von Schwulen und Lesben, von Trans*-, Inter*- und Bisexuellen und der ganzen Regenbogencommunity am 21.08.2020 mit der Kundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz sowie mit einer großen Malaktion und Redebeiträgen und am 22. August 2020 startet die Fuss-Demo um 12 Uhr am Altenwall (Ecke Stadtbibliothek) und bewegt sich wie im Vorjahr dann über den Wall zum Hauptbahnhof. Von dort geht es weiter über die Bürgermeister-Smidt-Straße, Obernstraße und Marktplatz. Endpunkt der Demonstration ist der Altenwall. Auch das ist coronabedingt eine Neuerung: Nach dem Demozug wird es keine weitere Versammlung, Kundgebung oder Feier geben.

Das CSD-Team appelliert an alle Teilnehmenden, nach der Demo nicht stehen zu bleiben, sondern einfach weiter zu gehen und sich in Richtung Weser, Viertel oder Hauptbahnhof zu begeben. CSD-Vorstandmitglied Robert Dadanski: „Wir bitten alle Teilnehmenden sehr verantwortungsvoll mit unserem Grundrecht auf Demonstration und unserer Gesundheit umzugehen. Abstand halten und Maske tragen gilt vor, während und nach der Demo.“

Nach dem Demozug wird es vom CSD Team keine weiteren Veranstaltungen geben; keine Kundgebung, keine Party!

Stichwort Corona:

Das CSD Team steht in enger Absprache mit dem Ordnungs- und Gesundheitsamt in Bezug auf die Corona-Situation. „Unsere selbstauferlegten Teilnahmebedingungen, sind strenger als die aktuellen Auflagen der Bremer Behörden“, sagt Robert Dadanski. Und weiter: „So haben wir für alle Teilnehmenden eine Mund-Nasenschutzpflicht, Abstandspflicht und ein Alkoholverbot zur Teilnahmebedingung gemacht. Des Weiteren werden wir in diesem Jahr keine Musik-LKW zur Teilnahme zulassen, bzw. auch bei der Kundgebung auf Musikbeiträge zu verzichten“.

Pressekontakt

Für den Christopher Street Day und seinen Vorstand:
Robert Martin Dadanski
Vorstand | Pressesprecher | LGBTIQ* Städtepartnerschaft
presse@csd-bremen.org

  1. Die Pressemitteilung steht auch als PDF (ca. 150 kb) bereit.

  2. Plakate für Druck

  3. Demoroute Originalbild für Druck

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Hast du schon von der CSD Regenbogenmasken-Aktion gehört:

Als kleines Dankeschön schenkt das CSD Bremen Team allen Spender*innen, die 15 Euro oder mehr an den CSD Bremen Förderverein e. V. spenden, eine Regenbogenmaske.

Robert Martin Dadanski

Geschrieben von: Robert Martin Dadanski

Schon in meiner Berufsausbildung zum Spediteur musste ich mit unterschliedlichsten Menschen aus unterschliedlichen Ländern mit unterschiedlichen Mentalitäten zusammenarbeiten. Diskriminierung sollte gerade in diesem Berufsbild absolut fremd sein. Viel mehr sollte Toleranz und Wertschätzung zur Grundausbildung gehören. Im CSD Bremen Team sehe ich meine Möglichkeit die Welt wenigstens ein ganz kleines Stückchen besser zu machen.

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