Psychotropical Queer Visions // Mit Rurru Mipanochia und Xueh Magrini Troll


Wann: 2018-08-12 15:00h bis 2018-08-12 open end

Wo: Projektraum 404, Nikolaistr. 34/36, 28195 Bremen

Hinweis: Eintritt frei // Die Veranstaltung wird auf Englisch, Spanisch und Deutsch geführt und wo notwendig für die Besucher*innen übersetzt.

Veranstaltet von: Kulturnetz e. V., Gregor Straube
Tel: 015224847575, Mail: gregorstraube@yahoo.de


EINTRITT FREI!

Kulturnetz e. V. lädt im Rahmen des Cristopher Street Days Bremen zu einem Künstlerinnengespräch mit den lateinamerikanischen Künstlerinnen Rurru Mipanochia und Xueh Magrini Troll ein.

Worum geht es thematisch?

Ein drittes Mal wird die mexikanische Künstlerin Rurru Mipanochia in Bremen zu Gast sein - dieses Mal in einer gemeinsamen Ausstellung mit der in Berlin lebenden kolumbianischen Künstlerin Xueh Magrini Troll. Beide beschäftigen sich in ihrer Kunst mir queeren Anliegen. Grundlegend bei Beiden ist die Auseinandersetzung mit Sexualität, Körperlichkeit und Begehren jenseits der Heteronormativität. Trotz dieser thematischen Nähe präsentieren sich zwei sehr unterschiedlich arbeitende Künstlerinnen, die sich sowohl in den Gegenständen, mit denen sie sich beschäftigen, als auch in ihren ästhetischen Positionen voneinander unterscheiden.

Wie arbeiten die Künstlerinnen?

Rurru Mipanochia führt ihre Arbeit konsequent weiter und vermengt prähispanische Ikonographien und aktuelle Debatten. Sie liefert damit eine Auseinandersetzung mit prähispanischen Kulturen und macht diese in einer postkolonialen Verschiebung der Diskurse fruchtbar für aktuelle Geschlechterpolitik.

Xueh Magrini Troll beschäftigt sich mit aktuellen Lebensformen als queere Person in einer modernen westlichen Großstadt. So unterschiedlich diese Perspektiven sind, so ähnlich sind jedoch mitunter die in den Arbeiten durchscheinenden Problematiken, wie Begehren und Sexualität jenseits der normativen Vorstellung legitimer Sexualität, oder auch Körper- und Schönheitsnormen - um nur zwei Beispiele zu benennen.

Nach einer Anfangsrunde hat das Publikum die Gelegenheit sich mit seinen Fragen an die Künstlerinnen zu wenden.

Cornelius Runtsch

Geschrieben von: Cornelius Runtsch

Als letztes Jahr die Ehe für alle durch den Bundestag beschlossen wurde, habe ich zur selben Zeit in Russland gelebt – eines der homo- und transfeindlichsten Länder Europas. Dadurch wurde mir bewusst, dass unsere Rechte leider alles andere als unveräußerlich, geschweige denn garantiert sind, und dass wir Jahr für Jahr für unseren Platz in der Gesellschaft kämpfen und demonstrieren müssen. Ich bin ins Team des CSD Bremen eingestiegen, um das Erbe der unzähligen Schwulen, Lesben, Trans* und Interpersonen früherer Generationen aufrecht zu erhalten und um Seite an Seite mit Gleichgesinnten für mehr Akzeptanz, Vielfalt und Toleranz zu kämpfen.



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